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Gemeinde in diesen Zeiten

 

 

Gemeindearbeit

Seit 2020 müssen wir mit Corona und Folgen leben. Immer wieder gilt es, sich im Alltag neu darauf einzustellen. Das ist natürlich auch in einer Kirchengemeinde so.

Mittlerweile sind wir im Sommer 2022, haben uns irgendwie mit Corona arrangiert. Es geht auch in vielem Alltäglichen wieder recht locker zu.  Die Maskenpflicht ist größtenteils aufgehoben, auch in unseren Gemeindeveranstaltungen und Gottesdiensten. Händedesinfektion gehört zum Selbstversständlichen, auch der Abstand zueinander soll gewahrt sein.  Wir singen im Gottesdienst, feiern Abendmahl und taufen auch wieder kleine und große Menschen im Sonntagsgottesdienst.

Informationen zur Gemeindearbeit bekommen Sie über das Pfarramt (jederzeit)  und über unser Gemeindebüro (mi-fr 9.30-11.00 Uhr). Bitte informieren Sie sich auch über die lokale Presse zu Lageveränderungen. Vor allem: Bleiben Sie vorsichtig und zuversichtlich.

 Ihr Pfarrer Werner Pfleger

 

Presbyterium


Die Leitung unserer Kirchengemeinde liegt zusammen mit Pfarrer Werner Pfeger in den Händen von
Walter Ruppert, Gisela Paul, Waldemar Holzer, Katharina Leirich, Daniela Schmitt, Sylvia Schworm-Schlemmer.
Marc v. Kröger, Johanna Rech und Silke Stoffel unterstützen und gestalten mit im erweiterten Presbyterium.

Gerne lassen sie sich in den Belangen der Kirchengemeinde ansprechen!

 

Grüner Daumen?

Ja, es gibt Menschen, die einen 'grünen Daumen' haben. Wir haben das Gelände dazu: Rund um die Stephanuskirche wartet eine Menge Grün, das gepflegt werden will. Wer ehrenamtlich Lust hat, immer wieder ein bisschen Zeit zu investieren, ist herzlich willkommen. Nehmen Sie einfach Kontakt auf über die Pfarramtsnummer 24466.

 

Kinderkirche

Zur Zeit ist es für uns immer noch schwierig, in der Stephanuskirche einen Gottesdienst für die Kinder anzubieten. Bitte beachten Sie die Hinweise bei unserer Kinderkirchenseite.

 

Eltern-Kind-Kreis                                                                                                                                                                      

In den Räumen unserer Gemeindehauses kommen Kinder mit Mama oder Papa donnerstags ab 10.00 Uhr zusammen. Sandra Zimmermann vom Gemeindepädagogischen Dienst leitet die Gruppe. Zur Zeit kann man nur mit Anmeldung (0170-2891677) dazustoßen.

 

Weitere Gruppen und Kreise                                                                                                                                 

Momentan werden keine weiteren Treffen angeboten.

Auch ein "Gewohnheitstier" ?

 

Liebe Leserinnen und Leser!

Ist der Mensch ein „Gewohnheitstier“? Zwei Jahre Corona und wir haben uns schon an so Vieles gewöhnt. Ein viertel Jahr Krieg in der Ukraine und unser Entsetzen über die gezeigten Zerstörungen und das erlittene Leid schwindet. Warnrufe gibt es, dass sich unser Klima schneller verändert als erhofft und wir bleiben nur zu oft im alten Trott. Ist der Mensch also doch ein „Gewohnheitstier“?

Schon, weil wir, um in einer sich rasend verändernden Welt nach Verlässlichem suchen, weil wir Ausschau halten, nach dem, was bleibt: Gewohnte Tagesabläufe, bekannte Handlungsmuster, immer wieder dieselben Menschen um uns herum, … Weil uns das stabilisiert und die Zukunftsängste in Schach hält. Vielleicht ein bisschen nach dem Motto: Wenn ich die Augen vor den Veränderungen verschließe, wenn ich alles wie gewohnt laufen lasse, dann wirft mich nichts aus der Bahn.

Dem „Gewohnheitstier“ in uns sagen ein paar Verse aus dem Hebräerbrief: Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die Zukünftige suchen wir (Hebräer 13, 14). Will sagen: In unserer Welt gibt es nichts Beständiges. Wenn wir etwas festhalten wollen – es wird uns nicht gelingen. Ohne sich den Veränderungen zu öffnen, geht es nicht. Und ohne sich dabei am künftigen Reich Gottes zu orientieren, geht es auch nicht. Deshalb ist es gut, seine Sinne wach zu halten, der Gleichgültigkeit entgegenzutreten, Gewohnheiten zu überprüfen und bereit zu sein, immer wieder Aufbrüche zu wagen.

Das ist eine Riesenaufgabe für jeden einzelnen. Aber ich bin überzeugt, zusammen geht es leichter.

Einen angenehmen Sommer wünscht Ihnen

Ihr W. Pfleger, Pfr.

 

 

Glasfenster in der Stephanuskirche

Stephanus_Fenster.JPG

 

Märtyrertod - eines der modernen Fensterbilder mit Motiven aus dem Leben des heiligen Stephanus 1999 war es so weit: Erster Spatenstich und Grundsteinlegung. Und schon am 4. Juni 2000 wurde die neue Stephanuskirche feierlich eingeweiht.

Wer sich in der Bibel etwas auskennt, der weiß, dass der Namenspatron dieser Kirche eine besondere Rolle in der frühen Christenheit inne hatte. Er war einer der sieben Diakone, gewählt, um die Aufsicht über die Wohltätigkeitsarbeit zu führen. Über seinen Dienst hinaus hatte er die Gabe ein guter Prediger zu sein (Apostelgeschichte 6, 1-7).

Wer gute Arbeit macht, wer als Christ Profil zeigt, der hat irgendwann auch Neider und Menschen, die sich an ihm reiben. Das ist nicht erst in unserer Zeit so. Bald wurde Stephanus angegriffen, falsch beschuldigt, angeklagt. Und Stephanus wäre nicht Stephanus gewesen, hätte er dazu nicht einiges zu sagen gehabt. Und es kam, wie es so oft in solchen Fällen kommt (Apostelgeschichte 7, 54-60) ... Aktiv für das Christsein einstehen und dafür auch Konsequenzen tragen müssen. Ich denke, Stephanus ist ein guter Name für eine Gemeinde, für eine Kirche. Und so war es fast zwangsläufig, dass zu Stephanus in der Kirche auch etwas zu sehen sein musste.

Ein künstlerisches Bonbon ist es geworden, entstanden in der Kunstglaserei Kölbel. Es sind drei Fensterbilder, bleiverglast, entworfen vom Seniorchef Kurt Kölbel. Er bekam die Vorgabe, Motive aus dem Leben des heiligen Stephanus zu visualisieren. Berufung“, „Diakonie“ und „Märtyrertod“, zentrale Lebensstationen des Jünger Jesu, sind in abstrakten Gebilden thematisiert und mit Bezug zur Gegenwart verknüpft. Architektonisch werden die drei Fensterfronten in den Grundfarben Blau, Gelb und Rot durch grau gehaltene Flächen in Giebelform betont. Die Sprossenfenster in farbigen Echt-Antik-Gläsern sind als vertikal ausgerichtete Rechtecke angelegt. Drei lang gezogene durch Mauerwerk unterbrochene Fensterbänder bilden jeweils eine Einheit. Die Kreuzsymbolik ist unverkennbar, ebenso die sich nach oben öffnenden farbigen Kreisflächen mit Bezug gen Himmel, zu Gott. Die gestalterische Linie wird konsequent durchgehalten. Leicht rauchig weiße und gebrochene Gläser in den oberen Fensterhälften bringen Licht in den Kirchenraum, weiten aber auch den Blick nach draußen, lassen die transparenten Scheiben, jahreszeitlich bedingt, noch grün erscheinen. Das Leben des Stephanus anschaulich zu machen, das war eine Herzenssache für die neue Kirche. Nicht nur in den Fensterbildern. Auch im Alltag!  

 

Mach doch einfach mit!

kinderkirche.jpg

Ganz selten hat in den letzten Monaten die Kinderkirche stattgefunden. Ab Oktober planen wir aber unsere Treffen wieder regelmäßig am ersten Dienstag im Monat. Beginn soll dann jeweils 13.00 Uhr sein. Wir kommen in der Stephanuskirche zusammen und feiern einen kleinen Gottesdienst.

Nähere Informationen entweder bei Pfarrer Pfleger oder in der protestantischen KITA Betzenberg. 

Bald Neues für unsere SeniorInnen !

Es tut sich was in Sachen Senioren! Gespräche mit den Verantwortlichen des "Zoar- Wohnen am Betzenberg" gehen auf ein monatliches Treffen im St.-Quentin-Ring 5 zu. Gespräche, Kaffeezeit,... all das ist angedacht. Wann, wie, wo es genau losgeht- wir informieren bald darüber.

 

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